Instrumentenvorstellung

Der Saal des Mehrgenerationen Hauses in Nordendorf war gefüllt mit stolzen Eltern und Großeltern, sowie aufgeregten Jungmusikern, als die Flötenkinder ihren großen Auftritt hatten. Die vierzig Kinder stammen aus allen Gemeinden der VG Nordendorf und werden von Ulrike Heindl betreut.

Zuerst zeigten die Anfänger, was sie in diesem Jahr gelernt haben. Mit bekannten Kinderliedern wie „Hänsel und Gretel“ oder „Backe, backe Kuchen“ begeisterten sie die Zuhörer. Dann gaben die Fortgeschrittenen das an der Flöte erlernte Können zum Besten. Sie spielten auch schon anspruchsvollerer Stücke wie den „Slowenischen Tanz“ oder eine „Festmusik“. Bei „Hey Pippi Langstrumpf“ und „Pumuckel“ konnte man auch so manchen Erwachsenen leise vor sich hin singen hören. Alle Kinder gaben ihr Bestes und meisterten den Auftritt bravurös. Die Fortgeschrittenen erhielten anschließend ihr Flötendiplom, das sie für zwei Jahre fleißiges Üben auszeichnet. In den zwei Jahren der Grundausbildung lernten die Kinder das Lesen und Erkennen von Tönen sowie das Spielen bekannter und unbekannter Melodien, die sogar z.T. zweistimmig waren. Viele Kinder werden nach der Flöte ein weiteres Instrument erlernen. Ob Gitarre oder Schlagzeug, mit viel Freude an der Musik werden die Kinder nun einen neuen musikalischen Weg einschlagen.

Im Anschluss an die Flötenkinder spielte das Jugendblasorchester der VG Nordendorf unter der Leitung von Manfred Braun und zeigte den Kindern, wie viel Spaß Blasmusik in der Gruppe machen kann. Während die Eltern bei Kaffee und Kuchen saßen, konnten die Kinder in verschiedenen Stationen die Instrumente eines Blasorchesters kennen lernen und ausprobieren. Die Kinder gingen mit Eifer ans Werk und versuchten sich daran, der Klarinette, Trompete oder Posaune Töne zu entlocken. Die Instrumente wurden dabei vom Instrumentenbauer Bernd Dorfner zur Verfügung gestellt.

 

Die gesamten Einnahmen des Nachmittages gehen an Sternstunden e.V. mit dem besonderen Ziel, Kindereinrichtungen zu unterstützen, die durch das Hochwasser beschädigt wurden. Ein Dank geht auch an die Gemeinde Nordendorf, die die Getränke kostenlos zur Verfügung stellte und sich so an der Spende beteiligte.

 

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