Kirchenkonzert am Ostermontag

Am Ostermontag veranstaltete der Musikverein Nordendorf e.V. sein Kirchenkonzert unter der Leitung von Andreas Thon. Die Musikanten bereiteten ihren Zuhörern mit klassischen religiösen Melodien, Gospels und Balladen einen gelungenen Abschluss der Ostertage.

Begrüßt wurden die Konzertbesucher mit „Il Segnore è con te“ von Kees Vlak. Bei den Stücken „Möge die Straße uns zusammenführen – Irische Segenswünsche“ von Markus Pytlik im Arrangement von Kurt Gäble und „Lasst uns erfreuen herzlich sehr, Halleluja“ aus dem Gotteslob war das Publikum herzlich eingeladen mitzusingen.

James L. Hosay lässt in seinem Gospel „Lead me home“ die Melodie anfangs in warmen, dunklen Tönen ertönen, um sie im Verlauf der Komposition immer heller, strahlender und feierlicher werden zu lassen. Diese musikalische Entwicklung symbolisiert die Kraft der Hoffnung, die dank der Gospel-Musik auch aus den dunkelsten Stunden erwachsen kann. Diese Stimmung setzten die Musiker bei Ihrem Konzert gekonnt um. Das Lied „Morning has broken“ geht auf eine alte gälische Melodie zurück und beschreibt in musikalischer Weise den Anbruch des Tages. Das Orchester beginnt zart im piano und  steigert sich zum fortissimo bevor das Lied wieder im piano endet. Schließt man die Augen, kann man anhand der Melodie und der Dynamik den Anbruch des Tages von der ersten Morgenröte bis zum Durchbruch der Sonne vor seinem inneren Auge nachvollziehen.

Eindrucksvoll verliehen Nicole Rainer und Andreas Thon mit ihrem Gesang den Stücken „Jesus, höchster Name“ von Naida Hearn und „Lenas Song (Fly with me)“ aus dem Film „Wie im Himmel“ eine ganz besondere Note. Auch Julia Maschke bereicherte mit dem Vortrag von meditativen Texten das Konzert.

Mit dem bekannten Gospel-Titel „Oh happy day“, im Arrangement von Donald Furlano, ließ der Musikverein Nordendorf diesen „fröhlichen Tag“ ausklingen.

 

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Starkbierfest 2017

War es der letzte Auftritt der „scheinheiligen drei Bierkönige“ auf dem Starkbierfest des Musikvereins Nordendorf?

So kündigten es jedenfalls die „scheinheiligen drei Bierkönige“, alias Matthias Reiner, Thomas Hohler und Stefan Kaiser zum Ende des diesjährigen Derbleckens beim Starkbierfest des Musikvereins Nordendorf an. Der Grund dafür sei, dass sie mit ihrem selbstgedrehten Musikvideo „Ich und mein Bier“ jetzt „voll durchstarten“ werden und nächstes Jahr zu dieser Zeit wahrscheinlich bei der Bambi-Verleihung oder auf einem anderen roten Teppich unterwegs sein werden. Die Besucher des Starkbierfestes waren die ersten, die das Musikvideo, das eine Parodie zum Hit „Ich und mein Holz“ ist, sehen durften. Zum Glück konnte aber Bavaria, alias Vorstand des Musikvereins Stefanie Fuchsberger, die drei  mit dem Versprechen Freibier auf allen Starkbierfesten des Musikvereins umstimmen.

Zuvor hatten die „scheinheiligen drei Bierkönige“ das Dorfgeschehen mit viel Wortwitz kräftig auf die Schippe genommen. 2016 feierte der SPD Ortsverein sein 50 jähriges Bestehen. Die „scheinheiligen drei Bierkönige“ stellten fest: „Die ham ja jetzt mehr Jahre als Wähler“. Auch für den Austausch der Straßenlaternen entwickelten sie ihre eigene Theorie, die von Bavaria folgendermaßen zusammengefasst wurde: „Wird der Kindergarten langsam zu klein, fällt der Gemeinde schnell die Lösung ein. Die Straßenlampen erhellen jetzt die Schlafzimmer in jedem Haus, da ist´s mit Kinder machen ganz schnell aus.“ Auch der TV-Beitrag von ATV über die Gemeinde Nordendorf war Thema bei den drei Rednern. Als Bürgermeister Elmar Schöniger im Interview aufgefordert wurde, die Nordendorfer Bürger in drei Worten zu beschreiben fiel ihm dies sichtlich schwer. Er entschied sich schließlich für: „Schwierig, anstrengend aber konstruktiv.“ Die „scheinheiligen drei Bierkönige“ waren sich sicher, mit dieser Beschreibung kann der Bürgermeister nur sie drei gemeint haben. Auch die Mitarbeiter des örtlichen Bauhofs und die Planungen zur Umleitung der Schmutter wurden durch den Kakao gezogen. Rainer Schmid an Licht und Technik sorgte dafür, dass beim Derblecken alle Effekte stimmten.

Neben dem Derblecken standen noch weitere Höhepunkte auf dem Festprogramm. Bürgermeister Elmar Schöniger brauchte nur zwei Schläge, um das Starkbier anzuzapfen und die Baarer Alphornbläser unterhielten das Publikum im ausverkauften Bürgerhaus mit ihren faszinierenden Instrumenten. Bei der Stimmungsrunde heizten die Musiker des Musikvereins Nordendorf dem Publikum mit Stücken von Nena und Helene Fischer sowie Stimmungsklassikern wie „Fürstenfeld“ oder „Cowboy und Indianer“ kräftig ein. Den Gesangspart übernahm dabei Nicole Reiner unterstützt von Sebastian Thon und Stefanie Fuchsberger. Bei der Polka „Von Freund zu Freund“ spielten Angelika Ledermann und Karlheinz Wiedenmann die Solostimmen.

Die Gäste schunkelten und klatschten kräftig mit und wurden kulinarisch von Koch Günther Leser und seinem Küchenteam mit hausgemachten bayerischen Spezialitäten verwöhnt.

 

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Ehrungen für langjährige Tätigkeit

Im Rahmen des diesjährigen Jahresabschlusskonzertes fanden auch Ehrungen für langjährige Tätigkeit im Dienste der Musik statt. Die erste Vorsitzende Stefanie Fuchsberger bedankte sich ganz herzlich bei den Geehrten für Ihren Einsatz und ihr ehrenamtliches Engagement.

Nicole Geier und Jörg Griebat wurden jeweils für 25 Jahre Tätigkeit ausgezeichnet.

Eine ganz besondere Anerkennung durfte die Bezirksvorsitzende des ASM Bezirk 15, Angela Ehinger, an Helmut Thon aussprechen. Er wurde von Angela Ehinger und Stefanie Fuchsberger mit dem goldenen Abzeichen am blau-weißen Band der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. für 60 Jahre aktive Tätigkeit ausgezeichnet. Weiterlesen

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Liebe ist… Musik in unseren Ohren

Dass die Verarbeitung des Themas „Liebe“ in der Musik nicht nur schnulzig ist, sondern sehr facettenreich sein kann, präsentierte der Musikverein Nordendorf unter der Leitung von Andreas Thon seinem Publikum beim diesjährigen Jahresabschlusskonzert unter dem Motto „Liebe ist… Musik in unseren Ohren“.

Der Abend startete swingig mit dem Liebeslied „Chanson d´amour“ von Wayne Shanklin, im Arrangement von Johan de Mey. Die moderne Version von Romeo und Julia wird in dem Musical „West side story“ von Leonard Bernstein erzählt. Die Liebesgeschichte spielt im New York der 50´er Jahre vor dem Hintergrund rivalisierender Jugendgangs. Ein Medley aus den bekanntesten Melodien („Maria“, „Tonight“, „One hand, one heart“, „Cool“ und „Somwhere“) gaben die Musiker zum Besten.

Die legendäre Gefühlstiefe russischer Volks- und Liebeslieder konnten die Besucher beim Stück „From Russia with love“ erleben. Die Lieder „Kalinka“, „Lutshje Bulo“ und „Otschi Tschornije“ im Arrangement von Roland Kernen erzählen von unkontrollierbarer Zuneigung und Liebe, bis hin zu Melancholie und Resignation. Weiterlesen

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Starkbierfest 2016

AZ vom 29.02.2016

Gibt’s bald einen Vereinsvorstand für das ganze Dorf?

Mehr als 250 Besucher zu Gast beim Musikverein Nordendorf. Es wird dabei kräftig derbleckt Von Steffi Brand

Um halb zehn Uhr abends räumten die Musiker des Musikvereins Nordendorf ihre Instrumente von der Bühne des Bürgersaals. Nicht etwa, um das Starkbierfest zu beenden, sondern um Platz für die „scheinheiligen drei Bierkönige“ und Bavaria zu machen, die mit dem Derblecken zum Höhepunkt des Abends werden sollten. Die Politik im Dorf biete nur wenig Stoff, um thematisiert zu werden, verriet Stefanie Fuchsberger, die Vorsitzende des Musikvereins Nordendorf, bereits im Vorfeld, doch das Dorf und die Vereine dafür umso mehr. Und so sorgte bereits der Einzug der „scheinheiligen drei Bierkönige“ für tosenden Beifall und lautes Gelächter.

Die drei Redner Matthias Reiner, Thomas Hohler und Stefan Kaiser zogen dabei mit Feuerwehrhelmen und einem Spielzeugfeuerwehrfahrzeug durch die Menge der Gäste und steuerten die Bühne an, auf der bereits Stefanie Fuchsberger als Bavaria wartete. Dazu trällerten sie „Im Wagen vor mir fährt ein leeres Fahrzeug“ und spielten damit auf die Problematik einer nicht einsatzbereiten Ortsfeuerwehr an. Doch die Floriansjünger waren nicht der einzige Verein, der beim Derblecken aufs Korn genommen wurde. Auch der Bürgerinitiative, die gegen die Umbauten in der Kirche kämpfte, widmeten die „scheinheiligen drei Bierkönige“ ein paar musikalische Zeilen und lobten dabei schelmisch die Anführer der Interessenvertreter, die letztlich auch Pfarrer Walden zur „Aufgabe seiner Werke“ bewogen hatten.

Der Streit um tote Göckel, die buchstäbliche Wirtschafts-Losigkeit im Dorf sowie die „faulen Bauhofmitarbeiter“ waren weitere Themen, die das Trio zum Besten gab – und vom Publikum mit schallendem Lachen gelobt wurden. Die ironische Truppe stieß das Thema Führungskräftemangel in den Nordendorfer Vereinen an und machte sich auf, nach einem neuen Vorstand für alle Nordendorfer Vereine zu fahnden. Dazu durften zunächst die weit über 250 Gäste im Saal aufstehen – um nacheinander wieder aus dem Rennen um den Posten ausscheiden zu müssen, denn die „ Bierkönige“ legten einen strengen Kriterienkatalog an: Frauen kämen als Vorsitzende nicht infrage. Auch müsste das künftige Oberhaupt aller Ortsvereine ein waschechter Nordendorfer und trinkfest sein, Fußball spielen, ein aktives Mitglied der Feuerwehr und Ministrant sein. Die Liste schien endlos – und das Ergebnis stand am Ende fest: Matthias Reiner, Thomas Hohler und Stefan Kaiser, die „scheinheiligen drei Bierkönige“, werden fortan das „Nordendorfer Dreigestirn“ bilden.

Neben dem Derblecken konnte sich auch das weitere Festprogramm sehen lassen. Bereits zu Beginn des Starkbierfestes gaben die Musiker eine auf Nordendorf umgedichtete Version des Liedes „Dem Land Tirol die Treue“ zum Besten. Bürgermeister Elmar Schöniger zapfte das erste Fass an, und die Mertinger Schuhplattler und Goißlschnalzer zeigten eine gelungene Vorstellung. Die Gesangsdarbietungen von Nicole Hefele und das große „Von Freund zu Freund“-Solo sorgten für weitere musikalische Höhepunkte.

Die Musikanten selbst fungierten bei „ihrem“ Fest als wahre Allrounder. „Wir sind flexibel“, erklärt die Vorsitzende Stefanie Fuchsberger, und freut sich, dass die Nordendorfer Musikanten nicht nur beim Musizieren selbst, sondern auch in der Küche, im Ausschank und beim Bedienen aktiv waren.

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